Cover-Bild Die Insel der Angst
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 23.12.2024
  • ISBN: 9783404194339
Martin Griffin

Die Insel der Angst

Thriller. Eine einsame Insel, fünf Menschen und ein Mörder
Angela Koonen (Übersetzer)

Eine einsame Insel, fünf Menschen und ein Mörder

Mehrere Tagesreisen von der nächsten Küste entfernt liegt mitten im Atlantik die seit Jahrzehnten verlassene Insel Navigaceo. Dorthin ist die Dokumentarfilmerin Tess unterwegs, um zusammen mit vier Wissenschaftlern die einzigartige Natur zu untersuchen. Aber schon kurz nach ihrer Ankunft entdeckt Tess ein Skelett, das Überreste der gleichen Uniform trägt, die auch ihr Team nutzt. Offensichtlich ist der Tote erst vor wenigen Monaten hier gestorben. Doch wer war er? Und wie hängt er mit ihrer Expedition zusammen? Könnte einer ihrer Kollegen gar ein Mörder sein? Bis das nächste Schiff die Insel erreichen wird, muss Tess von nun an vorsichtig sein, denn sonst wird sie die nächste Leiche sein.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2025

Schreibstil und Setting top, aber nicht zufriedenstellend

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Eine einsame Insel auf der seit Jahren niemand gewesen sein soll, eine Leiche, für die sich die Kolleg*inne nicht so sehr interessieren und eine Hauptperson mit mysteriöser Vergangenheit. - Die Ausgangssituation ...

Eine einsame Insel auf der seit Jahren niemand gewesen sein soll, eine Leiche, für die sich die Kolleg*inne nicht so sehr interessieren und eine Hauptperson mit mysteriöser Vergangenheit. - Die Ausgangssituation verspricht einen richtig guten Pageturner, den man gar nicht aus der Hand legen möchte! (Umsetzung leider dann aber doch nicht wie erwartet...)

Tess, eine Dokumentarfilmerin, wird angefragt für die Firma Seawild Robben auf der unbewohnten Insel Navigaceo nahe Madeira zu filmen. Ein sehr gelungenes Setting für einen Thriller. Gemeinsam mit Alex, Mike und Vinny ist die Hauptperson abgeschottet von der Gesellschaft. Ein Boot kommt erst in Tagen und solange muss sie sich sowohl mit der Insel als auch mit den anderen Menschen arrangieren. Dann tauchen nach und nach Ungereimtheiten auf, die dafür sprechen, dass das Filmteam doch nicht allein auf der Insel ist. Gekrönt wird das Unbehagen durch eine Leiche mit gleichem Outfit wie das Filmteam. Tess ist vorsichtig und ermittelt. Die ganze Situation wird immer mehr von ihrer Vergangenheit überschattet. Das ist der zweite Handlungsstrang: Eine 10 Jahre vergangene Filmarbeit mit Gretchen, die ermordet wurde. Nach und nach entwirrt sich die Handlung. Fragen werden gestellt und nach und nach beantwortet.

Obwohl ich die Ausgangssituation liebe und auch der Schreibstil durch seine Bildlichkeit wirklich fesselnd ist, muss ich sagen, dass mich das Buch nicht abgeholt hat. Die Spannung hat sich für mich in der ersten Hälfte so schleichend aufgebaut, dass ich mich zu Beginn wirklich quälen musste. Der Handlungsstrang aus der Vergangenheit hat mich zwischenzeitlich mehrt gefesselt als die eigentliche Haupthandlung. Dazu kommt, dass Tess Perspektive etwas einseitig ist und ich sie nicht umbedingt als Sympathieträgerin bezeichnen würde.

Alles in Allem ein Buch was unterhält, aber deutliche Längen und Durststrecken aufweist. Für mich hat es sich eher wie ein okayer Krimi gelesen, als wie ein spannender Thriller. Mein Fazit ist, dass Griffin mit diesem wundervollen Schreibstil mehr aus dem Setting hätte machen können - Schade!!!

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Hat mich nicht richtig mitgerissen

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Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die ...

Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die Untersuchungen der Polizei laufen noch..

Nun wird Tess wieder engagiert, um mit der Organisation 'Seawild' Robben zu dokumentieren. Auf der einsamen Insel wird eine Leiche gefunden und einer aus dem Team könnte der Mörder sein...

Die Leseprobe handelte vom Prolog und somit von der Zeit als Gretchen starb und hatte mein Interesse stark geweckt.
Im weiteren Verlauf, als es um die Gegenwart ging, fehlte mir die Spannung.
Der Schreibstil ist sehr gut, aber ich denke es war oftmals nicht mein Geschmack. Mir kamen viele Stellen zu detailliert rüber, zu viel rethorisch gefragt und zu ich-bezogen.
Für die Beschreibung der Insel oder der 'Tatorte' war dies natürlich optimal, aber an weniger relevanten Stellen erschien es mir zu lang.

Womit ich am meisten zu kämpfen hatte, waren aber die Sympathien für die Protagonisten, die ich einfach nicht aufbringen konnte. Wie gesagt, Tess erschien mir ich bezogen, Alex war extrem unsympathisch und an die Männer kam ich gar nicht ran, die waren einfach nur da aber blieben mir persönlich kalt.
Vielleicht war es vom Autor so gewollt, da man niemandem trauen konnte, wer weiß.

Zum Ende hin kam glücklicherweise endlich ein wenig Spannung auf und hat viel gerettet.

Dennoch bleibe ich empfindlich bei den Begriffen "Thriller" und "Krimi".
Thrill hatte ich keinen.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Ein ruhiger Thriller

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Die Insel der Angst“ ist nach „Zwei Fremde“ der zweite Thriller des in Manchester lebenden Autors Martin Griffin.

Die Dokumentarfilmerin Tess Macfarlane erhält von der Meeresforschungsstiftung Seawild ...

Die Insel der Angst“ ist nach „Zwei Fremde“ der zweite Thriller des in Manchester lebenden Autors Martin Griffin.

Die Dokumentarfilmerin Tess Macfarlane erhält von der Meeresforschungsstiftung Seawild ein Jobangebot. Sie soll mit vier Wissenschaftlern auf die abgelegene Atlantikinsel Navigaceo reisen und dort eine Naturdokumentation über die Population der Mönchsrobben drehen. Tess ist ein wenig verwundert über das kurzfristige Angebot, fühlt sich aber auch gleichzeitig geschmeichelt.
Angeblich ist die Insel bereits seit über 50 Jahren von niemanden mehr betreten worden. Aber schon kurz nach ihrer Ankunft findet Tess eine Leiche, die einen Hoodie von Seawild trägt.
Was ist hier passiert ? Gibt es innerhalb des Teams einen Mörder ?

Der Schreibstil von Martin Griffin liest sich leicht und angenehm. Es gibt viele detaillierte Informationen, die bei mir für ein lebendiges Kopfkino gesorgt haben. So hatte ich z.B. die Umgebung der Insel direkt vor Augen, was mir sehr gefiel, anderes hätte ich nicht so ausführlich gebraucht, da die Spannung dadurch ein wenig gebremst wurde.

Die gesamte Handlung ist aus der Perspektive von Tess geschrieben. Tess ist kein einfacher Charakter. Zwischendurch gibt es immer wieder Einblicke in ihre Vergangenheit. Bereits im Prolog wird angedeutet, dass sie sich etwas hat zu Schulden kommen lassen. Diese Rückblicke fand ich ausgesprochen interessant, allerdings verzögern sie das Fortschreiten der Haupthandlung. Dadurch dauert es lange, bis hier ein wenig mehr Spannung aufkommt.

Die vier Wissenschaftler, mit denen Tess auf die Insel gereist sind, waren für mich schwierig zu fassen. Jeder von ihnen hatte etwas Geheimnisvolles und ich hatte keine Idee wem ich da trauen konnte.

Insgesamt ist es ein eher ruhiger Thriller, interessant zu lesen aber nicht so mitreißend, wie ich es mir gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Habe mehr Spannung erwartet

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Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und mich neugierig auf mehr gemacht. Das Cover passt sehr gut zum Titel, da man nur einen verlassenen Leuchtturm am Rande der Klippen und rundherum ...

Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und mich neugierig auf mehr gemacht. Das Cover passt sehr gut zum Titel, da man nur einen verlassenen Leuchtturm am Rande der Klippen und rundherum das tosende Meer sieht. Gefällt mir sehr gut und bringt die erwartete düstere Stimmung sehr gut rüber.

Leider ist der Inhalt dann nicht mehr ganz so düster und spannend wie erwartet.
Der Prolog war noch richtig spannend und hat mich beim Lesen der Leseprobe neugierig auf das Buch gemacht. Doch irgendwie hab ich nie wirklich eine Verbindung zu den Personen aufgebaut, man hat einfach zu wenig Einblicke in ihre Persönlichkeiten erhalten. Ich konnte mit keinem mitfühlen und mitfiebern, sie waren mir leider alle relativ egal. Auch Tess, die Protagonistin des Buches, hat keinen großen Eindruck auf mich gemacht und ist nicht von den anderen Personen hervorgestochen.

Von der Handlung her hat sich die erste Hälfte echt etwas gezogen. Ich hab am Anfang schon etwas gebraucht bis ich endlich reingefunden habe, aber es war mir dann doch zu wenig spannend. Es ging hauptsächlich darum, dass sie die Leiche gefunden haben und um weit hergeholte Erklärungen und Vermutungen.
Die zweite Hälfte war dann schon besser, vor allem dem Ende zu, in der letzten Nacht auf der Insel. Da wurde es dann doch noch mal etwas spannender. Man wusste nicht, wem man noch trauen kann. Aber das war halt wirklich nur ein Bruchteil des gesamten Buches.
Das Ende war mir dann zu gehetzt. Das was am Anfang zu langgezogen war, war am Ende zu kurz. Für mich sind zum Schluss noch ein paar Fragen offen geblieben und hätte mir etwas genauere Erklärungen und Auflösungen gewünscht.

Alles in allem, hab ich mir einfach mehr erwartet. Die Spannung blieb zu kurz und kam nur am Ende kurz auf. Der Twist am Ende war ganz nett, aber ich hätte mir auch früher schon mehr Überraschungen und Wendungen gewünscht.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Ziemlich oberflächlicher Thriller

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"Insel der Angst" von Martin Griffin begleitet die Dokumentarfilmerin Tess, die nach ihrem gefeierten Enthüllungs-Film "Spill" ein neues Engagement für die Umweltorganisation "Seawild" angenommen hat. ...

"Insel der Angst" von Martin Griffin begleitet die Dokumentarfilmerin Tess, die nach ihrem gefeierten Enthüllungs-Film "Spill" ein neues Engagement für die Umweltorganisation "Seawild" angenommen hat.
Gemeinsam mit Forschern der Organisation soll sie auf einer abgelegenen Insel weit vor der Küste von Madeira die Robbenkolonie beobachten und deren Forschungen dokumentieren.
Bei ihren eigenen Erkundungen auf der Insel stößt sie plötzlich auf die sterblichen Überreste eines Seawild-Mitarbeiters.

So unspektakulär sich diese kurze Zusammenfassung anhört, so leicht ist auch das gesamte Buch. Irgendwie kommt zu keinem Zeitpunkt das übliche Thriller-Gefühl auf, das einen das Buch kaum noch aus der Hand legen lässt.
Die Figuren, inklusive Protagonistin Tess, werden so oberflächlich und unsympathisch beschrieben, dass man sich gar nicht mit ihnen beschäftigen möchte - darunter leidet die Handlung sehr.

Ich habe hier deutlich mehr Spannung erwartet und bin leider enttäuscht worden. Neben dem angenehmen Schreibstil kann ich zur Geschichte leider wenig positives sagen.

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