Cover-Bild The Surf House
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 28.03.2025
  • ISBN: 9783423264242
Lucy Clarke

The Surf House

Du bist im Paradies. Doch das Paradies ist tödlich.
Urban Hofstetter (Übersetzer)

Du glaubst, du bist im Paradies gelandet. Doch das Paradies ist tödlich.

Mit einer Auszeit in Marokko will Bea ihr Leben neu sortieren. Doch nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen Marrakeschs sind Geld und Ausweis weg. Dass sie trotzdem einen Job ergattert, scheint wie ein Wink des Schicksals: Die Belegschaft eines Surfhotels an den endlosen, goldenen Sandstränden des Landes nimmt sie mit offenen Armen auf. Das Meer ist kristallklar, am Abend taucht die Sonne die roten Klippen in ein magisches Licht. Surfer und Yogis gehen ein und aus. Doch es dauert nicht lange, bis die Idylle Risse zeigt. Bea kommen Gerüchte über eine spurlos verschwundene Urlauberin zu Ohren. Dann spült die Brandung die Leiche eines Gastes an. Und Bea muss sich fragen, wem sie noch trauen kann …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2025

Herzschlagspannung in Marokko

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Während dtv die neuen Bücher von Lucy Clarke veröffentlicht, war Piper sehr clever, die älteren auf den deutschen Buchmarkt zu bringen und das hat sich als echt gute Überbrückung erwiesen, um die Wartezeit, ...

Während dtv die neuen Bücher von Lucy Clarke veröffentlicht, war Piper sehr clever, die älteren auf den deutschen Buchmarkt zu bringen und das hat sich als echt gute Überbrückung erwiesen, um die Wartezeit, wie beispielsweise jetzt auf „The Surf House“ zu überstehen. Auch wenn man natürlich merkt, dass der Stil der früheren Werke noch etwas anders ist, hat es mir jetzt auch geholfen, eine Parallele zwischen „Last Seen“ und der Neuerscheinung zu ziehen, weil man da gut sehen kann, wo Clarke den Dreh nochmal viel besser rausbekommen hat.

Wie bei „Last Seen“ haben wir bei „The Surf House“ wenig Perspektiven, was für die Autorin fast schon ungewöhnlich ist. Aber es ist keinesfalls eine Einschränkung. Auch wenn ich es beispielsweise bei „One of the Girls“ geliebt habe, so viele verschiedene Frauenfiguren kennenzulernen, so lese ich die Bücher doch noch viel mehr für die Spannung und die verschiedenen Theorien, die man sich zusammenspinnen kann und da ist die Anzahl der Perspektiven völlig egal für. Bei „Last Seen“ war aber ein großer Kritikpunkt von mir die Sympathie eine Protagonistin, weil sie mich durch den größten Teil der Handlung begleitet hat und ich fand sie anstrengend und das lässt einen Leseprozess automatisch mehr wie ein Kaugummi erschienen. Hier haben wir nun Bea, die uns fast durchgängig begleitet und wir haben Rückblenden von Savannah. Letztere ist eher die Figur, die ein bisschen aufstößt, aber bei den wenigen Einblicken war das nicht entscheidend, zumal um ihr vermutliches Schicksal zu wissen, auch die Perspektive verändert. Bea wiederum ist keine klassische Sympathieträgerin, aber sie war schüchtern-naiv und es war doch eine echte Reise mit ihr, sie wachsen zu sehen, sie als ‚Ermittlerin‘ zu erleben und dabei oft genug über sich hinauszuwachsen. Dementsprechend, um den Vergleich zu „Last Seen“ abzuschließen, passen die zwei Perspektiven hier sehr ideal.

Bei solchen Spannungsromanen (Thriller finde ich als Bezeichnung immer etwas schwierig) ist immer die Krux, dass die Handlung eher langsamer losgeht, um dann am Ende richtig anzuziehen, weil sich dort die Geheimnisse und Wendungen dann stapeln. Hier muss ich dann auch den Hut vor Clarke ziehen, die „The Surf House“ gleich mit einem Ausrufezeichen beginnt und Bea in eine Überfallsituation bringt. Da schießt gleich das Adrenalin hoch und man ist entsetzt, was sich alleine auf den ersten 30 Seiten schon getan hat und das hält einen unweigerlich bei der Stange. Auch wenn danach die Phase, als sich Bea erst im Surf House einfinden muss, eher unspektakulär ist, aber spätestens mit dem Auftauchen von Savannahs Bruder kommt dann endgültig der Punkt, wo man wieder einen kontinuierlichen Spannungsaufbau bezeugen kann. Ich habe das Buch also insgesamt sehr flott und zügig gelesen, was schon als fettes Plus stehen bleibt.

Ich mochte das Setting sehr. Clarke erfindet sich in dem Bereich auch immer neu. Neue Gegenden, aber immer nah an der rauen Natur, weil sie ideal widerspiegelt, was auch in den menschlichen Abgründen so tobt. Marokko ist kulturell natürlich auch nochmal eine eigene Nummer. Auch wenn der Strandabschnitt davon etwas abgeschnitten ist und wie eine eigene kleine Multikuli-Welt wirkt, aber es hat mich auf jeden Fall gereizt, auch das Surfen so prominent eingebunden zu sehen. Es wäre niemals mein Sport, aber man hat die Liebe dafür gemerkt, die Gefühle, die bei den Betreibenden ausgelöst werden und es erklärt auch viel über die jeweiligen Persönlichkeiten. Zurück zur Geschichte: Ich würde sagen, dass die Handlung insofern vorhersehbar ist, als dass man sich schon irgendwann denken kann, welche Figuren in irgendeiner Weise beteiligt sein müssen. Es ist offensichtlich, dass es nicht um eine Figur geht, sondern um mehrere. Gleichzeitig ist es natürlich so, dass Clarke inzwischen erfahren genug ist, dass man sich keinesfalls alles denken kann. Deswegen kann ich auch wieder sagen, dass die Unterhaltung top war, denn die ganzen Zusammenhänge, die am Ende aufgedeckt wurden, davon habe ich vieles nicht geahnt.

An genau dem Punkt habe ich dann aber auch etwas Bedauern empfunden, nicht etwas mehr von anderen Perspektiven erhalten zu haben. Bea war wie gesagt genau perfekt, wie sich alles entwickelt hat, aber es ist doch immer irgendwie reizvoller, denen hinter die Stirn zu gucken, die die Geheimnisse haben. Das macht es umgekehrt schwieriger, aus deren Sicht zu erzählen, ohne alles zu verraten, aber Clarke hat den Balanceakt schon bewiesen. In dem Sinne würde ich wohl resultieren, dass etwas mehr andere Perspektiven-Kapitel „The Surf House“ zur Fünf-Sterne-Lektüre gemacht hätte.

Fazit: „The Surf House“ bekommt von mir nicht die volle Punktzahl, ist aber sehr nah dran. Toller Auftakt, wieder viel Spannung, interessantes, freies Setting, eine inspirierende Reise mit Bea und am Ende Wendungen und Twists. Man bekommt das, was man von Lucy Clarke kennt und erwartet, aber das Tüpfelchen mehr wäre noch drin gewesen.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Perfekte Strandlektüre

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Für mich war es das erste Buch von Lucy Clarke, aber es wird wahrscheinlich nicht mein letztes sein. In "The Surf House" lässt die Autorin ganz viel eigenes Wissen zum Thema Surfen und Leben am Meer einfließen. ...

Für mich war es das erste Buch von Lucy Clarke, aber es wird wahrscheinlich nicht mein letztes sein. In "The Surf House" lässt die Autorin ganz viel eigenes Wissen zum Thema Surfen und Leben am Meer einfließen. Inspiriert durch ihre Recherchen vor Ort in Marokko erschafft sie ein sehr realistisches Setting für ihren Thriller.

Wie der Titel schon andeutet, spielt die Geschichte hauptsächlich in einem Surfhotel. Erst verschwindet dort eine Surferin, dann taucht eine weitere Leiche auf. Mittendrin Bea, die nach einer Art Lebenskrise ihren Modeljob aufgegeben hat und durch Zufall im Surfhaus strandet.

Das Buch ist eine Art Kammerspiel: es gibt nur eine begrenzte Anzahl Verdächtiger und die Handlung spielt sich größtenteils am selben Ort ab. Als Leser:in kann man gut miträtseln, was genau passiert ist und wer dafür verantwortlich ist. Die Spannung wird immer wieder unterbrochen durch idyllische Momente in schöner Kulisse. Zum Schluss wird es dann noch richtig temporeich: in schnellem Wechsel wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und es gibt einige Wendungen.

Fazit: Tolles Setting, unterhaltsame Story!

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Tolles Setting

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Die Thriller der Autorin fand ich bisher immer sehr spannend, und auch dieses Buch bietet wieder eine tolle Mischung aus Urlaubsfeeling und Thriller.
Bea erkennt während eines Fotoshootings, ...

Die Thriller der Autorin fand ich bisher immer sehr spannend, und auch dieses Buch bietet wieder eine tolle Mischung aus Urlaubsfeeling und Thriller.
Bea erkennt während eines Fotoshootings, dass ihr das Modeln nicht guttut. Daraufhin verläuft sie sich in den Straßen Marrakeschs und wird von zwei Männern überfallen. Marnie, Mitinhaberin des Strandhotels Surf House, kommt ihr zu Hilfe. Da einer der Täter Beas Geld und Pass stehlen konnte, nimmt Marnie sie kurzerhand mit in ihr Gästehaus.
Bea genießt die neue Freiheit, doch die paradiesische Idylle währt nicht lange. Der Kontrast zwischen der traumhaften Kulisse Marokkos, mit dem Surfhotel und dem Strand, und der düsteren, geheimnisvollen Geschichte macht die Geschichte besonders interessant.
Allerdings waren die Ereignisse dieses Mal nicht ganz so unvorhersehbar, und der Überraschungseffekt blieb etwas aus. Es ist zwar weniger Thriller als erwartet, aber trotzdem spannend und sehr unterhaltsam.
Das toll gelesene Hörbuch hat mir viel Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Fesselnd

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„The Surf House“ von Lucy Clarke ist ein packender Thriller, der die Leser in eine Welt voller Geheimnisse, Spannung und unerwarteter Wendungen entführt. Clarke, bekannt für ihre Fähigkeit, fesselnde Geschichten ...

„The Surf House“ von Lucy Clarke ist ein packender Thriller, der die Leser in eine Welt voller Geheimnisse, Spannung und unerwarteter Wendungen entführt. Clarke, bekannt für ihre Fähigkeit, fesselnde Geschichten zu erzählen, schafft es, eine Atmosphäre der Anspannung und des Unbehagens zu erzeugen, die den Leser bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht.

Die Handlung folgt der Protagonistin, die nach einem persönlichen Verlust in ein abgelegenes Küstenhaus zieht, um einen Neuanfang zu wagen. Doch schon bald wird sie mit dunklen Geheimnissen konfrontiert, die das Haus und die Umgebung umgeben. Die Kulisse des Surfens und die raue Schönheit der Küste werden eindrucksvoll beschrieben und tragen zur spannungsgeladenen Atmosphäre bei. Clarke gelingt es, die Natur sowohl als Rückzugsort als auch als potenzielle Bedrohung darzustellen, was die Spannung zusätzlich erhöht.

Die Charaktere sind vielschichtig und gut entwickelt, wobei die Protagonistin besonders stark in ihrer emotionalen Reise dargestellt wird. Ihre Suche nach Antworten und die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit sind sowohl nachvollziehbar als auch fesselnd. Die Beziehungen, die sie zu anderen Charakteren aufbaut, sind komplex und tragen zur Intensität der Geschichte bei. Clarke versteht es, Misstrauen und Geheimnisse geschickt zu verweben, sodass der Leser ständig auf der Hut ist.

Der Schreibstil ist flüssig und packend, mit einer gelungenen Mischung aus Spannung und emotionalen Momenten. Die Dialoge sind realistisch und oft voller Subtext, was die Charaktere noch lebendiger macht. Die unerwarteten Wendungen und die geschickte Enthüllung von Geheimnissen halten die Leser in Atem und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Ein kleiner Kritikpunkt könnte sein, dass einige der Wendungen etwas vorhersehbar sind, insbesondere für erfahrene Thriller-Leser. Dennoch gelingt es Clarke, die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten und die Leser mit einem packenden Finale zu überraschen.

Insgesamt ist „The Surf House“ ein fesselnder Thriller, der sowohl mit einer spannenden Handlung als auch mit emotionalen Tiefen überzeugt. Lucy Clarke hat mit diesem Buch eine packende Geschichte geschaffen, die die Leser bis zur letzten Seite fesseln wird. Daher vergebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Stetig steigende Spannung

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Worum geht’s?
Bea ist für ein Fotoshooting in Marokko unterwegs. Doch ihr wird alles zu viel und sie schmeißt den Job. Auf dem Weg zurück nach Hause, wird sie ausgeraubt, ihr Pass wird geklaut. Marnie, ...

Worum geht’s?
Bea ist für ein Fotoshooting in Marokko unterwegs. Doch ihr wird alles zu viel und sie schmeißt den Job. Auf dem Weg zurück nach Hause, wird sie ausgeraubt, ihr Pass wird geklaut. Marnie, die Besitzerin des Surf House, kommt ihr zu Hilfe und nimmt sie mit nach Mallah. Was zuerst wie das perfekte Paradies erscheint, verwandelt sich schnell in einen Alptraum.

Meine Meinung:
Der Thriller „The Surf House” ist das zweite Buch, das ich von der Autorin lese. Und auch hier spielt Lucy Clarke auf verschiedenen Zeitebenen, die zum Ende hin immer mehr Gemeinsamkeiten offenbaren. Dabei hat sie einen wundervollen leichten Schreibstil, der tolle Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt.

Anfangs begleiten wir Bea und in Nebenkapiteln immer wieder Savannah. Zwei Frauen, die sich scheinbar ähnlich sind. Am Ende lesen wir dann noch verschiedene andere Perspektiven, was an der Stelle dann auch für den Thriller einen ganz besonderen Reiz ausmacht. Bea und Aiden, auch ein Hostel-Besitzer, waren mir von allen am Sympathischsten, wobei es hier nicht so sehr auf die Charaktere ankommt.

Das wirklich Wichtige ist die Story. Die beginnt leider sehr langsam. Dennoch mochte ich auch den Beginn des Buches, der uns ein bisschen die Schattenseiten des Model-Lebens aufzeigt, uns in die marokkanischen Souks entführt und der eine ganz eigene, bunte Lebendigkeit ausstrahlt. Je weiter wir im Buch kommen, umso spannender wird es dann. So langsam es beginnt, so rasant hört es auf. Hier kommen wir wirklich vom Paradies in die Hölle! Ich mochte das Leben, das Bea in Mallah kennenlernen darf. Aber auch die Ermittlungen, die sie anstellt, um mehr über Savannahs Verbleib in Erfahrung zu bringen. Und mit dem Ende hätte ich tatsächlich nicht gerechnet. Man hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass man weiß, was passiert. Aber dann stürzt plötzlich bei einem Erdbeben im wahrsten Sinne des Wortes alles zusammen und alles wird anders. Danach beginnt der richtige Thrill und es ist unglaublich, wie viele unvorhergesehene und spannende Twists auf uns Leser einstürmen! Zudem hatten wir noch einen wirklich tollen finalen Showdown und ich wurde für den etwas langsameren Einstieg in das Buch gut entschädigt. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung, ich hatte viel Freude mit dem Buch und hab einen wundervollen Einblick in ein spannendes Surfer-Paradies bekommen.

Fazit:
Lucy Clarkes Thriller “The Surf House” startet langsam, fast wie ein Roman. Was zu Beginn wundervolle Bilder in die belebten Souks Marrakeschs und das herrliche Surferparadies in Wallah sind, wandelt sich jedoch stetig zu einer Surfer-Hölle mit unvorhergesehenen Twists und immer mehr Spannung. Die Vermischung aus Vergangenheit und Gegenwart ist wirklich gut gemacht. Wir hatten passende Charaktere und das Ende war passend, aber auch unvorhergesehen. Plus ein rasanter und fulminanter Showdown ganz zum Schluss. Ich hatte viel Freude beim Lesen und viel Spannung bis zuletzt.

4 Sterne von mir!

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